Bilanz aus 25 Jahren kommunalpolitischer Arbeit

1989-1999
Die 90er Jahre waren bestimmt durch eine rege Bautätigkeit in Fußgönheim. Die SPD hatte sowohl 1989 wie auch 1994 die absolute Mehrheit bei den Kommunalwahlen gewonnen. Alles was in dieser Dekade umgesetzt wurde, trägt ihre Handschrift.
Zuerst als Ratsmitglied und dann als Fraktionsvorsitzende war ich maßgeblich in alle Entscheidungen eingebunden.
Im Rahmen des Dorfentwicklungsplans, der meine kommunalpolitische Initialzündung gewesen war, wurde

- die Jahnstraße verkehrsberuhigt ausgebaut,
- erste Maßnahmen im Dorfmittelpunkt realisiert, wo die ehemalige Synagoge saniert und ein Museum für die Kartoffel eingerichtet wurde.
- In nächster Nachbarschaft entstanden das Bürgerhaus und das Landwirtschaftsmuseum, letzteres in Trägerschaft des Heimat- und Kulturkreises, der dafür eine kräftige Finanzspritze sowie das nötige Gelände erhielt.

 

 

Vereinsunterstützung erfuhr auch der größte Sportverein im Dorf, der ASV, für den die Gemeinde einen Rasenplatz finanzierte.
Die zunehmende Verkehrsbelastung war ein großes Thema. Eine Teilentlastung brachte die neue Zufahrtsstraße ins Gewerbegebiet. Diese erwies sich als zusätzlicher Standortvorteil durch den direkten Anschluss zur A 650.

 

 

Fußgönheim wuchs in diesen Jahren. Deshalb waren bald schon die Erweiterung des Kindergartens um eine Gruppe sowie der Grundschule um drei weitere Klassenräume erforderlich.

 

1999-2004
Meine Anfangsjahre als Ortsbürgermeisterin waren nicht immer einfach, denn ich hatte es mit einer politischen Mehrheit aus CDU und FDP/FWG zu tun, die bestrebt war, ausschließlich ihre Vorstellungen umzusetzen.
Dennoch gab es Wege, auch eigene Schwerpunkte zu definieren, ja dafür sogar die Zustimmung des gesamten Rates zu erhalten.
Kindertagesstätte und Grundschule hatten für mich oberste Priorität und zählen zu den harten Standortfaktoren. Eine optimale Ausstattung, ein Betreuungsangebot, das sich an der Nachfrage orientiert, das sind Fakten, an denen sich junge Eltern orientieren, wenn sie einen Wohnort auswählen. Deshalb zählten die Ganztagesbetreuung im Kindergarten, der später hinzugekommene Hort, die ökologische Umgestaltung des Schulhofes mit neuem Fahrradparcours zu den ersten Maßnahmen, die ich umsetzte.
Weitere Initiativen folgten im kulturellen Bereich, so das Dorffest seit 2001 gedacht als Plattform für die Vereine; verschiedene Benefizkonzerte zur Förderung von Nachwuchstalenten und die Schlossfestspiele in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Pfalz-Kreis.

 

 

Baumaßnahmen, die in den Vorjahren planerisch vorbereitet worden waren, kamen nun zur Ausführung:
- Erweiterung des Gewerbegebiets,
- Ansiedlung des ALDI Einkaufsmarktes und Bau des Radweges zwischen Fußgönheim und Maxdorf,
- Erneuerung der Versorgungsleitungen und Straßenausbau im „Versuchsfeld“,
- Verlagerung des Tennisclubs,
- Entwicklung des Baugebiets „Altes Tennisgelände“ und
- Ausbau der Karl-Friedrich-Huth-Straße.

 

In diesen fünf Jahren begann ich ein umfangreiches Sanierungsprogramm in allen Gebäuden der Gemeinde, die zu größeren Energieeinsparung führten. Maßnahmen wurden durchgeführt in
- der Friedhofshalle,
- in der gemeindeeigenen Gaststätte samt dazugehöriger Wohnung,
- in den gemeindeeigenen Wohnungen und
- im Rathaus mit benachbartem Bauhof.

 
 

2004-2009
Die Kommunalwahlen 2004 bescherten der Fußgönheimer SPD und mir persönlich ein überwältigendes Ergebnis. Die Fraktion erhielt die absolute Mehrheit und war ab jetzt mit 11 Mitgliedern im Rat vertreten. Ich selbst gewann gegen zwei Gegenkandidaten auf Anhieb mit mehr als 60% die Bürgermeisterwahl. Wir alle verstanden dieses Votum als Bestätigung unserer bisherigen Ratsarbeit und gingen entsprechend motiviert die anstehenden Aufgaben an.

 
 

Die Einrichtungen für Kinder blieben weiterhin Schwerpunkt. In der Schule wurde die offene Pausenhalle verglast und damit mehr Sicherheit erreicht. Der hintere Schulhof wurde ebenfalls ökologisch umgestaltet. Die Schulküche entstand zur Ergänzung des Schulgartens und auf Wunsch der Eltern. Praktisches Lernen bzw. Anwenden von Erlernten wird in unserer Schule groß geschrieben, die Gemeinde als Schulträger schafft dazu die Voraussetzungen.

 
 

Die Kindertagesstätte wird fit für die Zukunft gemacht. Obwohl die Gemeinde nicht Träger der Einrichtung ist, hat sie sich verpflichtet, den überwiegenden Teil der Kosten für den anstehenden Umbau der einzigen KiTa im Dorf zu tragen. Dadurch können auch Zweijährige aufgenommen werden.
Zum Austoben brauchen Kinder Platz, den sie zu Hause nicht immer haben. Spielplätze sind deshalb auch auf dem Dorf wichtig. Der große Spielplatz am Schwabenbach erhielt neue Spielgeräte und im Baugebiet Lebküchel wurde der älteste Spielplatz nach den Vorschlägen der Kindergarten- und Schulkinder neu angelegt.
Eine weitere Freizeit-Alternative für Kinder und Jugendliche sind die Sportstätten Fußgönheims. Die Gemeinde kann zu Recht als sportlicher Hauptsponsor bezeichnet werden, da sie Gelände unentgeldlich zur Verfügung stellt und Sportstätten hoch bezuschusst, so wie in dieser Legislaturperiode den Kunstrasenplatz.
Fußgönheim wuchs. Die zwei Baugebiete „Im Kirchgarten“ und „Im Fließgarten“ wurden erschlossen. Im „Baugebiet Nord“ wurde der hohe Grundwasserspiegel durch den Einbau eines Pumpensystems abgesenkt, nasse Keller trocken gelegt und das Eigentum der Bürger dadurch nachhaltig geschützt. Eine Investition in die Zukunft war die Installation einer Photovoltaikanlage von mehr als 50 kWpeak auf dem Schuldach. Das im Jahr 1999 gestartete Langzeitprojekt zur Erneuerung der Stromleitungen sowie der Straßenbeleuchtung wurde fortgesetzt.

 

2009-2014
Wahlziele sind auch gleichzeitig Versprechen. Im Folgenden finden Sie hier meine Wahlziele der Jahre 2009-2104 und was aus diesem Programm wahr wurde.
Ich finde, es ist eine ganze Menge.

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